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Bayern-LB hält an Kredit für Dakota-Pipeline fest

München. Die Bayerische Landesbank (Bayern-LB) will eine weitere Finanzierung der US-Ölpipeline »Dakota Access« (DAPL) ausschließen. Dies hat sie »Urgewald« gegenüber bestätigt, wie die Nichtregierungsorganisation am Freitag berichtete. Am bereits vereinbarten Kredit halte sie jedoch offenbar fest. Die Bayern-LB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar gewährt haben. Mit ihrer Ankündigung vollzieht sie einen ähnlichen Schritt wie die Bank ING aus den Niederlanden. Die knapp 1.900 Kilometer lange Pipeline soll Land kreuzen, das der Stamm Standing-Rock-Sioux als heilig betrachtet. Die Sioux sehen ihre Landrechte und den Schutz ihrer Trinkwasserquellen durch drohende Pipelinelecks gefährdet. Ein Protestcamp in North Dakota war am Mittwoch geräumt worden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2017, Seite 5, Inland

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