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SPD mit Gesetzentwurf gegen zu hohe Gehälter

Berlin. Am Mittwoch hat die SPD-Fraktion im Bundestag einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem unter anderem die steuerliche Absetzbarkeit von Vorstandsbezügen in Aktiengesellschaften auf 500.000 Euro pro Jahr begrenzt werden soll. Außerdem soll in Konzernen die Hauptversammlung ein Maximalverhältnis zwischen der Vorstandsvergütung und dem Durchschnittsgehalt der restlichen Beschäftigten festlegen. Drittens soll der Aufsichtsrat bei schlechten Leistungen der Vorstände die Bezüge herabsetzen oder Ruhegehälter zurückfordern können. Eine tatsächliche Obergrenze des Einkommens für Manager ist aber nicht vorgesehen. Der SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann betonte zudem, seine Partei wolle keine »Neiddebatte« gegen Manager führen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2017, Seite 5, Inland

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