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16.02.2017
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Kämpfe zwischen Volksgruppen in Mali
Bamako. Bei Kämpfen zwischen Angehörigen eines Nomadenvolks und Dorfbewohnern sind in Mali innerhalb weniger Tage mindestens 20 Menschen getötet worden. Weitere 18 Personen seien bei den Zusammenstößen im Zentrum des Landes im Kreis Macina verletzt worden, erklärte Innenminister Salif Traoré. Der Konflikt zwischen Mitgliedern der überwiegend nomadischen Fulbe und Dorfbewohnern der Bevölkerungsgruppe der Bambara war nach der Ermordung eines Geschäftsmannes am Samstag ausgebrochen. »Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt«, erklärte Traoré am Dienstag abend. Das Militär würde ein Wiederaufflammen des Konflikts verhindern. (dpa/jW)
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