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Kindersoldaten schießen mit deutschen Waffen

Berlin. Pistolen und Gewehre aus Deutschland landen einer Studie zufolge tausendfach in Kinderhänden. Kleinwaffen werden weltweit in Länder exportiert, in denen Kinder von Armeen und paramilitärischen Gruppen als Soldaten missbraucht werden, wie das Deutsche Bündnis Kindersoldaten am Donnerstag in Berlin mitteilte. Demnach werden rund 250.000 Kinder rund um den Globus zum Kämpfen gezwungen. In viele betroffene Konfliktregionen, etwa in den Irak oder auf die Philippinen, würden deutsche Waffen und Munition exportiert. Das Bündnis aus zehn verschiedenen Organisationen fordert deshalb, den Export von Kleinwaffen und Munition zu stoppen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2017, Seite 2, Inland

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