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NATO will Stützpunkt in Neapel ausbauen

Brüssel. Das westliche Kriegsbündnis NATO baut sein Streitkräftekommando im italienischen Neapel aus. Das wollen die Verteidigungsminister der Allianz laut Informationen der Deutschen Presseagentur bei ihrem Treffen in der kommenden Woche beschließen. Begründet wird der Schritt mit einer stärkeren Beteiligung an »internationalen Antiterroreinsätzen«. In der Hafenstadt soll zunächst ein Art Lage- und Koordinierungszentrum entstehen, wo etwa 90 Militärs Informationen aus Kriegsländern wie Libyen, Syrien oder dem Irak auswerten. Später könnten von dort aus auch Kriseneinsätze geleitet werden.

Das Bundesverteidigungsministerium in Berlin prüft nach eigenen Angaben bereits, ob und, wenn ja, wie sich Deutschland an dem sogenannten Süd-Hub beteiligen könne. Auf dem NATO-Stützpunkt in Neapel seien bereits heute rund 80 Deutsche beschäftigt, sagte ein Sprecher am Donnerstag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2017, Seite 1, Ausland

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