Zum Inhalt der Seite

Ölpreise und Mieten treiben Teuerung

Wiesbaden. Kräftig steigende Energiepreise haben die Inflation in Deutschland zum Jahresbeginn auf den höchsten Stand seit Juli 2013 getrieben. Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Montag unter Nutzung vorläufiger Daten mitteilte.

Damit zog die jährliche Teuerungsrate im zweiten Monat in Folge deutlich an, für den Dezember hatten die amtlichen Statistiker 1,7 Prozent errechnet. Getrieben wurde dieser Prozess durch verteuertes Heizöl und Kraftstoffe sowie steigende Mieten. Energie kostete im Schnitt 5,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!