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Weniger, aber längere psychische Erkrankungen

Berlin. Die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen haben nach Angaben der Krankenkasse DAK-Gesundheit einen neuen Höchststand erreicht. Die Kasse registrierte im vergangenen Jahr rund 246 Ausfalltage je hundert Versicherte aufgrund von Seelenleiden. Frauen seien deutlich häufiger betroffen gewesen. Das hat die DAK am Freitag mitgeteilt. Die Zahl der Fehltage aufgrund dieser Diagnose hat sich in den vergangenen 20 Jahren damit mehr als verdreifacht.

Insgesamt fehlten 2016 zwar weniger Menschen aufgrund psychischer Erkrankungen im Job, im Einzelfall blieben sie aber länger weg. Im Schnitt waren es 38 Fehltage nach 35 im Jahr 2015. Die meisten Fehltage entfielen auf Depressionen, gefolgt von Reaktionen auf schwere Belastungen, Anpassungsstörungen sowie Burn-out. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2017, Seite 5, Inland

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