-
28.01.2017
- → Inland
Goethe-Institut: Verträge werden geprüft
München. Die Verträge der Honorarlehrer beim Goethe-Institut in Deutschland stehen auf dem Prüfstand. Wie Institutssprecherin Gabriele Stiller-Kern am Freitag bestätigte, ist die Deutsche Rentenversicherung der Auffassung, dass die Honorarkräfte keine echten freien Mitarbeiter seien und eine Sozialversicherungspflicht vorliege. Das Goethe-Institut hat den Honorarkräften in Deutschland deshalb mitgeteilt, es werde vorläufig keine weiteren Verträge mit ihnen abschließen. »Allerdings geht es nur um neue Verträge. Die bestehenden gelten weiter«, betonte Stiller-Kern. Um wie viele Honorarlehrer es genau geht, konnte das Institut zunächst nicht beziffern. Zuvor hatte das Westfalen-Blatt online berichtet, die Maßnahme würde etwa 80 Prozent der Institutsmitarbeiter betreffen. Das Goethe-Institut ist ein weltweit tätiges Kulturinstitut, das die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und die internationale kulturelle Zusammenarbeit fördert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!