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Japan ruft Botschafter aus Seoul zurück

Tokio. Der Streit um durch Japan im Zweiten Weltkrieg zur Prostitution gezwungene Koreanerinnen ist wieder aufgeflammt. Wie ein japanischer Regierungssprecher mitteilte, zog Tokio am Freitag seinen Botschafter sowie den Generalkonsul aus Südkorea ab. Grund dafür ist eine Statue, die vergangene Woche in Gedenken an die Betroffenen vor dem japanischen Konsulat in Busan aufgestellt worden war. Während des Zweiten Weltkriegs waren Hunderttausende Frauen unter anderem aus Südkorea gezwungen worden, in japanischen Militärbordellen zu arbeiten. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2017, Seite 6, Ausland

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