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»Galileo«-Satelliten nehmen Arbeit auf

Paris. Mehr als 17 Jahre hat es gedauert, nun können die ersten Anwender das europäische Satellitennavigationssystem »Galileo« nutzen. Am Donnerstag gehen die ersten Ortungsdienste an den Start. Die große Mehrheit der EU-Bürger muss sich allerdings gedulden. Sie wird voraussichtlich erst ab 2020 mit Hilfe von »Galileo« eine Tankstelle finden können, eine Pizzeria oder die schnellste Route in den Urlaub.

Das System ist nach dem italienischen Astronomen Galileo Galilei benannt. Es soll dem US-Ortungsdienst GPS (Global Positioning System) Konkurrenz machen, der im Westen seit Jahren als Standard gilt. »Galileo« hat einen entscheidenden Vorteil: Es soll deutlich genauer sein als GPS. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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