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Kritik an »PR« der AKW-Betreiber

Hamburg. Die Organisation von Atomkraftgegnern »Ausgestrahlt« hat den angekündigten Verzicht mehrerer Energiekonzerne auf einen Teil ihrer Klagen wegen des Atomausstiegs als unzureichend kritisiert. »Wenn die AKW-Betreiber jetzt 20 Klagen fallenlassen, so ist das nicht viel mehr als eine PR-Maßnahme«, erklärte Ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay am Sonnabend. In den Verfahren gehe es lediglich um 600 bis 800 Millionen Euro. »Dagegen umfassen die Klagen, die die Stromkonzerne weiter aufrechterhalten, ein Volumen von elf bis zwölf Milliarden Euro«, kritisierte Stay. Die nun aufgegebenen Klagen seien zudem teilweise juristisch aussichtslos. »Manche hatten die AKW-Betreiber bereits in ersten Instanzen verloren. Bei anderen ist klar, dass die geforderten Summen nicht zu halten sind.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2016, Seite 5, Inland

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