-
12.12.2016
- → Inland
NSA-Ausschuss-Akten sollen aus Cyberangriff stammen
Berlin. Die von der Plattform Wikileaks veröffentlichten geheimen Akten aus dem NSA-Untersuchungsausschuss wurden nach einem Medienbericht vermutlich beim Cyberangriff auf den Bundestag 2015 gestohlen. Hierfür gebe es eine »hohe Plausibilität«, sagte ein hoher Sicherheitsbeamter der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Geheimdienste machen russische Hacker für den Angriff verantwortlich. Wikileaks hatte Anfang Dezember geheime Informationen aus dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags veröffentlicht. Die insgesamt 2.420 Dokumente kämen aus verschiedenen Bundesbehörden, darunter Bundesnachrichtendienst, Bundesamt für Verfassungsschutz und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, teilte die Plattform damals mit. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
