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Anklage gegen angeblichen PKKler

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat vor dem Oberlandesgericht Hamburg Anklage gegen einen angeblichen PKK-Funktionär erhoben. Sie wirft dem Mann die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor, wie die Karlsruher Behörde am Donnerstag mitteilte. Der 36jährige soll seit Juli 2012 unter einem Decknamen für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK tätig gewesen sein. In einer Leitungsfunktion soll er zunächst in Darmstadt aktiv gewesen sein, anschließend in Berlin und später in Süddeutschland.

Die PKK wird von der türkischen Regierung auf brutalste Weise bekämpft. Auf Druck aus Ankara hin wurde sie auch in der EU und den USA zur Terrororganisation erklärt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2016, Seite 4, Inland

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