Zum Inhalt der Seite

Trump rückt von ­Wahlkampfaussagen ab

New York. Der designierte US-Präsident Donald Trump hat in einem am Dienstag (Ortszeit) geführten Interview mit der New York Times zentrale Aussagen aus seinem Wahlkampf relativiert. So stellte er etwa den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen in Frage. »Ich schaue es mir sehr genau an. Ich gehe da offen heran«, erklärte er. Auch räumte er ein, dass der Mensch zum Klimawandel beitrage. Dies hatte er vor kurzem noch bestritten. Zudem rückte von seinen früheren Ankündigungen ab, dass Hillary Clinton unter seiner Präsidentschaft aufgrund der Affäre um ihren unachtsamen Umgang mit dienstlichen E-Mails ins Gefängnis kommen werde. Des weiteren zeigte er sich auch bereit, seine Zustimmung zur Folter beim Verhör von Terrorverdächtigen zu revidieren. Im Wahlkampf hatte er noch gesagt: »Folter funktioniert, okay?« (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2016, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!