Zum Inhalt der Seite

Autozulieferer Leoni tief in Verlustzone

Nürnberg. Nach dem Schaden durch einen millionenschweren Betrugsfall im Sommer ist der Kabel- und Autozulieferer Leoni tief in die Verlustzone gerutscht. Zusätzlich belastet hat das Unternehmen im dritten Quartal der bis 2017 dauernde Konzernumbau, berichtetet der Vorstand am Mittwoch. Ziehe man die beiden Sondereffekte ab, liege das Unternehmen aber voll im Plan, betonte Vorstandschef Dieter Bellé. Für das kommende Jahr erwartet er eine deutlich verbesserte Ertragslage.

Im August hatten unbekannte Täter Leoni um 40 Millionen Euro gebracht. Sie hatten für ihren Betrug gefälschte Dokumente und Identitäten sowie elektronische Kommunikationswege benutzt. Das Geld ist auf Konten in Asien verschwunden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!