-
17.11.2016
- → Kapital & Arbeit
Air Berlin verschuldet sich noch mehr
Frankfurt am Main. Die Finanzlöcher bei Air Berlin sind nach den Verlusten im dritten Quartal noch einmal größer geworden. Die Schulden seien in den drei Monaten bis Ende September von 927 Millionen auf 1,066 Milliarden Euro gestiegen, hieß es am Mittwoch im Zwischenbericht der zweitgrößten deutschen Fluglinie.
Da Air Berlin seit Jahren rote Zahlen schreibt, versucht es Konzernchef Stefan Pichler mit einer Radikalkur, die er Ende September vorstellte: Die Flotte soll halbiert werden und 1.200 der 8.600 Arbeitsplätze vernichtet werden. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!