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Wikileaks ärgert Clinton weiter

Washington. Eine Woche vor der Präsidentschaftswahl in den USA haben neue Enthüllungen den Wahlkampf von Hillary Clinton belastet. Die Internetplattform Wikileaks veröffentlichte am Montag vertrauliche E-Mails von Parteistrategen, die den Verdacht nahelegen, dass Clinton bei TV-Debatten im Vorwahlkampf vorab über anstehende Fragen informiert worden sein könnte. Nach Bekanntwerden der neuen gehackten E-Mails trennte sich der Sender CNN umgehend von seiner Politikanalystin Donna Brazile, die die Fragen vorab an Clintons Team weitergeleitet haben soll. Die E-Mails lassen den Schluss zu, dass Brazile der Kandidatin einen Vorteil gegenüber deren damaligem parteiinternen Gegner Bernard »Bernie« Sanders verschaffen wollte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2016, Seite 7, Ausland

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