Zum Inhalt der Seite

Bayer verspricht: Keine Gentechnik in Europa

München. Der Chemiekonzern Bayer will auch nach der Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto keine genveränderten Pflanzen in Europa anbieten. »Wenn die Politik und die Gesellschaft in Europa genverändertes Saatgut nicht möchten, dann akzeptieren wir das, auch wenn wir inhaltlich anderer Meinung sind«, sagte Bayer-Chef Werner Baumann der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe).

Monsanto stellt gentechnisch veränderte Nutzpflanzen her und auch das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Der Leverkusener Konzern will die Übernahme von Monsanto bis Ende kommenden Jahres abschließen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2016, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!