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Straffreiheit für ­berüchtigten Milizführer

Kabul. Nach zweijährigen Verhandlungen unterzeichneten Vertreter der vom berüchtigten Gulbuddin Hekmatyar geführten Miliz »Hizb-i-Islami« und der Regierung von Präsident Aschraf Ghani am Donnerstag in Kabul ein Friedensabkommen, wie der für die Verhandlungen zuständige Hohe Friedensrat (HPC) mitteilte. In Kraft treten wird der Vertrag demnach aber erst, wenn auch Ghani und der als »Schlächter von Kabul« berüchtigte Hekmatyar unterschrieben haben. Über die Inhalte des Abkommens wurde zunächst nichts bekannt. In einem ersten Entwurf wurde dem Milizenchef Straffreiheit im Hinblick auf sein früheres »politisches und militärisches Vorgehen« zugesichert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2016, Seite 2, Ausland

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