-
06.09.2016
- → Inland
Bevölkerung statistisch leicht verjüngt
Berlin. Deutschlands Bevölkerung hat sich nach Berechnungen der deutschen Versicherungswirtschaft im Zuge der zuletzt starken Zuwanderung erstmals seit dem Anschluss der DDR verjüngt. Das Durchschnittsalter sei im vergangenen Jahr um rund einen Monat auf 44,2 Jahre gesunken, teilte die Initiative »Sieben Jahre länger« des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft am Montag mit. Dies ändert demnach aber nichts an der grundsätzlichen Alterung der Gesellschaft.
Die Bevölkerung in Deutschland wuchs nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr um fast eine Million auf 82,2 Millionen Millionen. Verantwortlich dafür war die hohe Zuwanderung. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!