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08.08.2016
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Ältestenrat des Bundestags will Fall Hinz beraten
Berlin. Im Fälschungsskandal der SPD-Abgeordneten Petra Hinz hat der für die CSU im Ältestenrat des Bundestags sitzende Hans-Peter Uhl mögliche Konsequenzen für alle Parlamentarier ins Gespräch gebracht. »Eine Möglichkeit wäre, dass die Abgeordneten die Lebenslaufangaben, die sie im Handbuch des Bundestags veröffentlichen lassen, mit einer eidesstattlichen Versicherung bestätigen«, sagte Uhl gegenüber Bild am Sonntag. Hinz hatte Mitte Juli eingeräumt, Abitur und einen Jura-Studienabschluss in ihrem Lebenslauf erfunden zu haben. Uhl sagte, der Ältestenrat werde sich im September mit dem Fall befassen. (AFP/jW)
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