Zum Inhalt der Seite

Geheimdienst meldet Cyberangriff

Moskau. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen großangelegten Fall von Cyberspionage aufgedeckt. Der Hackerangriff habe sich gegen etwa 20 russische Regierungsbehörden, Wissenschaftseinrichtungen, Militäranlagen und Rüstungsfirmen gerichtet, teilte der FSB am Samstag in Moskau mit. Die in die Computersysteme eingeschmuggelte Schadsoftware ähnele vom Stil her derjenigen in anderen »aufsehenerregenden Fällen von Cyberspionage« gegen Russland und andere Länder, erklärte der FSB. Der Geheimdienst habe in Zusammenarbeit mit anderen Behörden alle Opfer der Attacke identifiziert, die Gefahr eingegrenzt und die Folgen minimiert. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!