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Panik vor Angriff auf Mossul

Bagdad. Vor der angekündigten Rückeroberung der Stadt Mossul durch die Armee sollen nach Erkenntnissen der irakischen Regierung viele Anführer der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) aus der nordirakischen Metropole geflohen sein. Zahlreiche IS-Familien und Kommandeure hätten sich auf den Weg nach Syrien gemacht, sagte Verteidigungsminister Khaled Al-Obeidi dem staatlichen Fernsehen. Die irakische Regierung rechne im Falle eines Angriffs auf Mossul mit mindestens einer halben Million Flüchtlingen. Die Vereinten Nationen sprechen dagegen von doppelt so vielen. In Erwartung von Kämpfen flohen am Wochenende Zehntausende Menschen aus der 100 Kilometer von Mossul entfernt liegenden Stadt Schirkat. Diese wird ebenfalls vom IS gehalten. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2016, Seite 7, Ausland

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