-
01.08.2016
- → Ausland
Panik vor Angriff auf Mossul
Bagdad. Vor der angekündigten Rückeroberung der Stadt Mossul durch die Armee sollen nach Erkenntnissen der irakischen Regierung viele Anführer der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) aus der nordirakischen Metropole geflohen sein. Zahlreiche IS-Familien und Kommandeure hätten sich auf den Weg nach Syrien gemacht, sagte Verteidigungsminister Khaled Al-Obeidi dem staatlichen Fernsehen. Die irakische Regierung rechne im Falle eines Angriffs auf Mossul mit mindestens einer halben Million Flüchtlingen. Die Vereinten Nationen sprechen dagegen von doppelt so vielen. In Erwartung von Kämpfen flohen am Wochenende Zehntausende Menschen aus der 100 Kilometer von Mossul entfernt liegenden Stadt Schirkat. Diese wird ebenfalls vom IS gehalten. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!