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Solidarität mit den ­Verhafteten in der Türkei

Berlin. Deutsche Juristen, Wissenschaftler und Journalisten haben sich in einem gemeinsamen Appell mit ihren von Entlassung oder Verhaftung betroffenen Kollegen in der Türkei solidarisiert. »Die Bundesregierung und die Europäische Kommission dürfen nicht zuschauen, wie der Rechtsstaat in der Türkei abgewickelt wird«, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Aufruf des Deutschen Journalistenverbandes, des Deutschen Hochschulverbandes, des Deutschen Richterbundes und des Deutschen Anwaltvereins.

»Juristen, Wissenschaftler und Medienschaffende in der Türkei lieben ihr Land und setzen sich für eine freiheitliche Gesellschaft ein«, erklärten die Verbände. Zu ihrem Berufsethos gehöre es nicht, immer mit Präsident Recep Tayyip Erdogan und seiner Regierung einer Meinung zu sein. »Es muss klargestellt werden, dass kritisches oder oppositionelles Denken kein Verbrechen ist«, heißt es in dem Appell. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2016, Seite 1, Inland

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