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Chinesischer Investor hat Mehrheit bei Kuka

Augsburg/Beijing. Der chinesische Hausgerätehersteller Midea besitzt bereits mehr als die Hälfte aller Anteile am Augsburger Roboterbauer Kuka. Midea gehörten »rund 57,25 Prozent« an Kuka, heißt es in einer Mitteilung an der Börse von Shenzhen vom Donnerstag. Der Großaktionär Voith und der Unternehmer Friedhelm Loh hatten bereits mitgeteilt, dass sie ihre Aktienpakete an Midea verkauft haben. Voith besaß 25,1 Prozent von Kuka, Loh zehn Prozent. Midea selbst hielt vor dem Angebot zum Aufkauf weiterer Aktien bereits einen Anteil von 13,5 Prozent andem Unternehmen. Das Angebot von Midea hatte in Berlin und Brüssel Bedenken geweckt, dass wichtige Zukunftstechnologien von Europa nach Asien abwandern könnten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2016, Seite 5, Inland

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