Zum Inhalt der Seite

GDL will vier Prozent mehr für Lokführer

Düsseldorf. In der zum 1. Oktober anstehenden Tarifrunde bei der Deutschen Bahn fordert die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) vier Prozent mehr Lohn. Zudem seien »spürbare Verbesserungen bei den Arbeitszeitregelungen« wie bessere Schichtrhythmen und langfristig planbare Ruhezeiten nötig, sagte GDL-Chef Claus Weselsky der Wirtschaftswoche.

Weselsky warf der Deutschen Bahn vor, ihr in der vergangenen Tarifrunde gegebenes Versprechen, die Arbeitsbelastung zu senken, nicht eingelöst zu haben. »Statt Überstunden durch Neueinstellungen abzubauen, zahlt das Management lieber Überstunden aus.« Das sei »Augenwischerei«, sagte Weselsky. Bei der Bahn fehlten immer noch 800 Lokomotivführer. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!