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»Corelli«-Affäre soll Konsequenzen haben

Berlin. Das Bundesinnenministerium bemüht sich um den Eindruck, es wolle nach der Affäre um den NSU-nahen Verfassungsschutz-V-Mann »Corelli« Konsequenzen ziehen. Die Dienstvorschriften für den Beschaffungsbereich des Inlandsgeheimdienstes müssten verschärft und die interne Fach- und Dienstaufsicht gestärkt werden, erklärte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin. Die Reformvorschläge für das Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) finden sich den Angaben zufolge in dem Untersuchungsbericht des früheren Ministerialdirektors Reinhard Rupprecht. Mehr als zwei Jahre nach »Corellis« Tod waren im BfV »überraschend« Handy und SIM-Karten des Informanten aufgetaucht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2016, Seite 2, Inland

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