-
07.07.2016
- → Inland
Kaum Jobs für Langzeitarbeitslose
Nürnberg/Berlin. Kaum jeder siebte Langzeitarbeitslose findet wieder Arbeit. So hätten von den 1,4 Millionen Männern und Frauen, die im vergangenen Jahr angaben, nicht mehr auf Jobsuche zu sein, nur 197.000 tatsächlich eine reguläre Stelle gefunden. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Insgesamt gab es offiziell 2015 im Schnitt 1,039 Millionen Langzeitarbeitslose; damit war jeder dritte registrierte Erwerbslose ein Jahr oder länger auf Stellensuche. Die Zahl verharrt seit 2011 etwa auf diesem Niveau. Rund 871.000 Personen (62 Prozent) sollen sich wegen Krankheit oder Verrentung nicht länger als Arbeitslose registriert haben. Hartz-IV-Bezieher können von Jobcentern vorzeitig in Rente geschickt werden und müssen Abschläge bei der Altersrente akzeptieren. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel fällte 2015 ein entsprechendes Grundsatzurteil (AZ: B 14 AS 1/15 R).
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!