-
28.06.2016
- → Ausland
Duterte verteidigt Todesstrafe
Manila. Der designierte philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat die geplante Wiedereinführung der Todesstrafe verteidigt. »Ich glaube an Vergeltung«, sagte er am Montag in einer Rede in seiner Heimatstadt Davao. Menschenrechtler, die ihn kritisiert hatten, bezeichnete er als »dumm«. Duterte, der am Donnerstag als Präsident vereidigt wird, hatte die Wahl im Mai mit dem Versprechen gewonnen, mit dem Verbrechen aufzuräumen, indem er Zehntausende Kriminelle von der Polizei erschießen oder hinrichten lassen werde. Die Philippinen hatten die Todesstrafe 2006 abgeschafft. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!