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24.06.2016
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Rentenniveau sinkt schneller als erwartet
Bremen. Die gesetzliche Rente hinkt in den kommenden Jahren den Löhnen voraussichtlich noch stärker hinterher als bisher angenommen. Für das Jahr 2030 werde ein Rentenniveau von nur noch 44,2 Prozent erwartet, sagte der Vorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, Alexander Gunkel, am Donnerstag in Bremen. Zuletzt lagen die Renten bei gut 48 Prozent des Durchschnittslohns.
Der Beitragssatz dürfte laut Gunkel bis 2020 stabil bei 18,7 Prozent bleiben und dann in den darauffolgenden zehn Jahren auf 21,9 Prozent steigen. Rufe nach einer neuen großen Rentenreform werden zur Zeit vor allem mit dem Verfall des Rentenniveaus begründet. (dpa/jW)
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