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28.05.2016
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Hoffnung für frühere Schlecker-Mitarbeiter?
Stuttgart. Jahrelang soll die frühere Drogeriemarktkette Schlecker zuviel für Süßwaren, Waschmittel und Drogerieartikel bezahlt haben – nun geht der Insolvenzverwalter gegen ehemalige Handelspartner des Konzerns vor. Sie sollen das Unternehmen mit verbotenen Preisabsprachen um mehrere hundert Millionen Euro betrogen haben, wie ein Sprecher der Insolvenzverwaltung am Freitag bestätigte. Erste Klagen sollen im Juni eingereicht werden.
Der Schaden beläuft sich laut Medienberichten auf bis zu 300 Millionen Euro. Bei einem Erfolg vor Gericht könnten ehemalige Schlecker-Mitarbeiter und Vermieter auf Geld hoffen. Schlecker hatte im Januar 2012 Insolvenz angemeldet. Etwa 25.000 Beschäftigte verloren ihren Job. (dpa/jW)
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