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Dutzende Tote nach ­Anschlägen in Jemen

Sanaa. Im Jemen sind bei zwei Selbstmordanschlägen auf Militäreinrichtungen mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Ein Attentäter habe sich am Sonntag vor einer Kaserne in der südöstlichen Stadt Mukalla in die Luft gesprengt und dabei mindestens 31 Menschen – überwiegend Armeeanwärter – mit in den Tod gerissen, berichteten Mitarbeiter von Krankenhäusern in der Umgebung. Mindestens 50 Menschen seien verletzt worden. Die Miliz »Islamischer Staat« (IS) bekannte sich im Internet zu dem Attentat. Am Montag habe sich ein Attentäter auf einem Motorrad vor einem Armeekontrollpunkt ebenfalls in Mukalla in die Luft gesprengt, teilten Augenzeugen mit. Demnach starben dabei fünf Soldaten, vier wurden verletzt. In Jemen gilt seit etwa einem Monat eine brüchige Waffenruhe. Vertreter der Konfliktparteien sind derzeit für Gespräche in Kuwait. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.05.2016, Seite 1, Ausland

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