Zum Inhalt der Seite

Flüchtling stirbt nach Protest

Port Moresby. Ein 23jähriger Flüchtling, der sich vor einem australischen Internierungslager im Inselstaat Nauru selbst in Brand gesetzt hatte, ist am Freitag seinen Verletzungen erlegen. Der Iraner starb in einem Krankenhaus auf dem australischen Festland, wie das Innenministerium bestätigte. Er hatte gegen die australische Asylpolitik protestiert, Schutzsuchende in Lagern außerhalb des Landes festzuhalten. Drei Jahre lang hatte er in dem Camp ausharren müssen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls besuchte eine Delegation des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR die Einrichtung in Nauru. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!