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1.800 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Rom. Italienische Schiffe haben binnen 24 Stunden fast 1.800 Flüchtlinge aus Booten im Mittelmeer geborgen. Die Marine teilte am Freitag mit, die Geretteten seien in Nordafrika aufgebrochen. Über ihre Nationalitäten wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Flüchtlinge seien von Schiffen der Marine, der Küstenwache und des Zolls aufgenommen worden. An den insgesamt zehn Einsätzen seien die EU-Grenzagentur »Frontex« und die Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« beteiligt gewesen. Die Geretteten würden nach Sizilien gebracht.

Hilfsorganisationen zufolge ist der Seeweg zwischen Libyen und Italien inzwischen zur wichtigsten Route für Asylsuchende auf dem Weg nach Europa geworden. Nach der Vereinbarung der EU mit der Türkei ist die Zahl der Flüchtlinge, die von dem vorderasiatischen Staat in Richtung Griechenland aufbrechen, deutlich zurückgegangen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2016, Seite 1, Ausland

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