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AfD sieht Islam als »Fremdkörper«

Berlin. Am Wochenende entfachte die AfD einen Streit um die Rolle des Islams in der Bundesrepublik. »Der Islam ist ein Fremdkörper«, sagte Parteivize Alexander Gauland der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Zudem sei die Religion »intellektuell immer mit der Übernahme des Staates verbunden«. Seine Parteikollegin Beatrix von Storch äußerte in der Zeitung, der Islam ließe sich mit dem Grundgesetz nicht vereinbaren. »Der Islam gehört genauso zu Deutschland wie alle anderen Religionsgemeinschaften«, entgegnete die Linke-Abgeordnete Christine Buchholz in einer Erklärung am Sonntag. Die AfD werfe »geistige Brandsätze«. Deshalb sei die Partei an der steigenden Zahl an »islamfeindlichen Übergriffen auf Flüchtlingsheime« mitverantwortlich. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2016, Seite 2, Inland

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