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Entwicklungshilfe schöngerechnet

Düsseldorf. Deutschland kann sich einem Zeitungsbericht zufolge die Ausgaben für Flüchtlinge international als Entwicklungshilfe anrechnen lassen. Wie das Handelsblatt am Dienstag berichtete, würden nach dieser Rechnungsmethode die deutschen Ausgaben für Entwicklungshilfe in diesem Jahr auf 0,6 Prozent des Bruttonationalprodukts (BNE) steigen. »Das ist ein großer Sprung in Richtung des 0,7-Prozent-Ziels«, sagte der CDU-Haushaltsexperte Eckhardt Rehberg dem Blatt. 2014 hatte Deutschland nur 0,42 Prozent erreicht. Bis dahin hatte die Bundesregierung die Aufwendungen für Flüchtlinge im Inland bei der Berechnung der Entwicklungshilfe nicht einbezogen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2016, Seite 4, Inland

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