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Zweierlei Maß

Ihren ersten Film produzierte Regina Ziegler 1973: »Ich dachte, ich wäre tot« heißt der. Vier Jahre später ehelichte sie den Regisseur Wolf Gremm. Fortan kippte das Paar munter Irrsinn in die BRD-Filmlandschaft. Nach »Kamikaze 1989« (1982) schlug der Berliner Filmjournalist Rolf Giesen im Ullstein-Büchlein »Kino – wie es keiner mag« pragmatisch vor, den »schlechten deutschen Film in ›Gremm‹ zu messen«. Mitte 2015 ist Gremm gestorben. Am Montag teilte die Deutsche Filmakademie nun mit, dass Regina Ziegler am 27. Mai bei einer Gala für ihre »herausragenden Verdienste um den deutschen Film« geehrt wird. »Lebendigkeit und Esprit« kennzeichneten ihr Lebenswerk, hieß es. Als jüngstes Beispiel galt die ARD-Serie »Weißensee«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2016, Seite 11, Feuilleton

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