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Berlin am Meer

Meine Träume sind kleine Kinder / mit kurz geschorenem Haar / und nicht immer sauber«, heißt es in Gerd Adloffs Gedichtband »Zwischen Geschichte und September« (Corvinus 2015). »Feinsinnig-warmherzig« dichte Adloff »von Krankenhäusern, Kindern, dem Meer und Berlins neueren Arschlochwelten«, stand in der Rezension dieser Zeitung vom 14. Dezember 2015. Erfreulicherweise ist der Band nun in die »Lyrik-Empfehlungen 2016« aufgenommen worden, die von der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung mitherausgegeben werden. Wie Adloff in seinen zumeist reimlosen Versen das Altenteil angehe, »das ist vernünftig und keine Idylle oder Larmoyanz«, wurde zur Begründung mitgeteilt. Heute liest der Dichter im Wechsel mit der Kollegin Katja Winkler in der Inselgalerie, Torstr. 207, Berlin-Mitte. Beginn ist 19 Uhr. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2016, Seite 10, Feuilleton

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