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Kabinett berät über Sexualstrafrecht

Berlin. Nach monatelanger Verzögerung wird an diesem Mittwoch im Bundeskabinett über die geplante Reform des Sexualstrafrechts beraten. Der Entwurf aus dem Haus von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) soll es Opfern leichter machen, eine Vergewaltigung auch dann anzuzeigen, wenn bei ihr keine Gewalt angewendet wurde. Die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Elisabeth Winkelmeier-Becker, forderte am Dienstag, auch sexuelle Belästigung unter Strafe zu stellen: Selbst wenn es »nur« um Grapschen gehe, sei das »ein massiver und traumatisierender Übergriff«. Wenn er aus einer Menschenmenge erfolge, die das Opfer umringt, solle eine Regelung wie bei der Beteiligung an einer Schlägerei geschaffen werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2016, Seite 4, Inland

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