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Prozess gegen früheren KZ-Sanitäter vertagt

Neubrandenburg. Der Prozess gegen einen ehemaligen SS-Sanitäter aus dem KZ Auschwitz vor dem Landgericht Neubrandenburg ist gleich zum Auftakt vertagt worden. Der 95jährige Angeklagte sei krank, teilte das Gericht am Montag mit. Er habe unter anderem hohen Blutdruck und Selbstmordgedanken. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Rentner aus einem Dorf bei Neubrandenburg Beihilfe zum Mord in mindestens 3.681 Fällen vor. Der frühere SS-Mann soll ab Mitte August 1944 einen Monat in Auschwitz-Birkenau stationiert gewesen sein. In der Zeit seien dort 14 Deportationszüge mit Häftlingen angekommen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2016, Seite 2, Inland

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