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05.02.2016
- → Kapital & Arbeit
Bundesbank plädiert pro Bargeld
Osnabrück/Oldenburg. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele sieht eine Obergrenze für Bargeldzahlungen kritisch. »Für die Bürger bedeutet jede Einschränkung der Bargeldnutzung einen Verlust an persönlicher wirtschaftlicher Freiheit«, sagte Thiele der Neuen Osnabrücker Zeitung (Donnerstagausgabe). Barzahlungen seien bis heute ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftslebens in Deutschland.
Die Bundesregierung erwägt die Einführung einer Obergrenze – angeblich um die Finanzströme von Terroristen auszutrocknen. Die Rede ist von einer Schwelle bei 5.000 Euro. Thiele ist in der Bundesbank auch für Bargeld zuständig. (dpa/jW)
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