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Grenzkontrollen sind Risiko für deutsche Wirtschaft

Berlin. Mögliche dauerhafte Grenzkontrollen in der EU bergen das Risiko eines finanziellen Schadens für die deutsche Wirtschaft. Die Kosten könnten sich schnell auf mehrere Milliarden Euro summieren. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, sagte am Donnerstag im Deutschlandfunk, Deutschland habe ein Handelsvolumen von 2,6 Billionen Euro. Wenn sich die Kosten durch Staus und Wartezeiten, zusätzliche Bürokratie oder die Umstellung von Just-In-Time-Lieferung auf deutlich teurere Lagerhaltung nur um 0,4 Prozent erhöhten, »dann sind wir schon bei zehn Milliarden Euro«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2016, Seite 2, Inland

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