-
15.01.2016
- → Ausland
Türkei meldet Angriffe auf »Islamischen Staat«
Istanbul. Als Reaktion auf den Selbstmordanschlag in Istanbul behauptet die türkische Regierung, »fast 500« Artilleriegeschosse auf Stellungen der Miliz »Islamischer Staat« in den Nachbarländern Irak und Syrien abgefeuert zu haben. Dabei seien in den 48 Stunden rund 200 IS-Anhänger getötet worden, sagte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu in Ankara. Weder die syrische noch die irakische Regierung bestätigten die Angaben. Rami Abdelrahman, dessen »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« von England aus zumeist nicht überprüfbare Meldungen zum Krieg in Syrien verbreitet, sagte der Nachrichtenagentur dpa dagegen, die türkischen Truppen hätten verbündete islamistische Milizen unterstützt. Sowohl Ankara als auch der IS führen Krieg gegen die Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!