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08.01.2016
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Foltervorwürfe: Staatsanwalt entlastet Bundespolizisten
Hamburg. Die Foltervorwürfe gegen einen Bundespolizisten in Hannover sollen nach Angaben der Oberstaatsanwaltschaft wahrscheinlich nicht haltbar sein. Zu der mutmaßlichen Misshandlung von zwei Flüchtlingen 2014 auf der Wache im Hauptbahnhof hätten die Ermittlungen sehr unterschiedliche Aussagen ergeben, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Donnerstag. Inzwischen werde gegen zwei Kollegen ermittelt, die den Beamten vergangenes Jahr anzeigten. Dass Flüchtlinge von Bundespolizisten in der Wache am Hauptbahnhof festgesetzt wurden, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft unstrittig. Der unter Verdacht stehende 40jährige schweige zu den Vorwürfen. (dpa/jW)
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