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CSU will Leiharbeit und Werkverträge erhalten

Berlin. Die CSU will sich selbst gegen kleinere Verbesserungen bei Leiharbeit und Werkverträgen stellen. Die Landesgruppe der bayrischen Partei forderte einen »Verzicht auf eine Reform der Zeitarbeit und Werkverträge«. Das berichtete der Münchner Merkur (Dienstagausgabe) unter Bezug auf ein Papier für die anstehende CSU-Klausurtagung. Demnach verlangt die Partei weitere Erleichterungen bei Dokumentationspflichten für Unternehmer im Zusammenhang mit dem Mindestlohn. Eine Einschränkung der Dokumentationspflicht erleichtert die Umgehung der Minimalgehälter. Zuvor hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) angekündigt, Leiharbeit und Werkverträge reduzieren zu wollen. Beide werden von Firmen oft zur Umgehung von Tarifverträgen genutzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2016, Seite 4, Inland

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