Zum Inhalt der Seite

Atomwaffenfähiges U-Boot verlässt Werft

Kiel. Das fünfte in der BRD für Israel gebaute und aus dem Bundeshaushalt mitfinanzierte U-Boot ist am Donnerstag in See gestochen. Es soll im Januar in Haifa ankommen. Ein Drittel der auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzten Baukosten finanzierte die Bundesregierung als Militärhilfe. Wie ihre vier Vorgänger gehört die »Rahav« der Dolphin-Klasse an und wurde von der Kieler Werft »ThyssenKrupp Marine Systems« gebaut. Die U-Boote dieses Typs können von Israel mit Nuklearwaffen nachgerüstet werden. Nach einer kürzlich veröffentlichten Expertenschätzung verfügt das Land über 115 atomare Sprengköpfe.(AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2015, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!