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Atomwaffenfähiges U-Boot verlässt Werft
Kiel. Das fünfte in der BRD für Israel gebaute und aus dem Bundeshaushalt mitfinanzierte U-Boot ist am Donnerstag in See gestochen. Es soll im Januar in Haifa ankommen. Ein Drittel der auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzten Baukosten finanzierte die Bundesregierung als Militärhilfe. Wie ihre vier Vorgänger gehört die »Rahav« der Dolphin-Klasse an und wurde von der Kieler Werft »ThyssenKrupp Marine Systems« gebaut. Die U-Boote dieses Typs können von Israel mit Nuklearwaffen nachgerüstet werden. Nach einer kürzlich veröffentlichten Expertenschätzung verfügt das Land über 115 atomare Sprengköpfe.(AFP/jW)
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