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18.12.2015
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Erste Konsequenzen aus Internet-Spionageaffäre
Berlin. Die BND-Affäre um rechtswidrige Internetspionage hat personelle Konsequenzen. Drei Mitarbeiter der Abteilung technische Aufklärung im Bundesnachrichtendienst (BND) verlieren ihre Posten und werden versetzt, wie am Mittwoch abend bekannt wurde. »Es muss ganz eindeutig sehr, sehr viel mehr passieren. Es kann nicht immer nur bei denen, die in den unteren Dienstgraden beschäftigt sind, bleiben«, sagte der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele am Donnerstag in Berlin vor einer Sitzung des NSA-Untersuchungsausschusses. Sowohl die Leitung des Dienstes als auch die Aufsicht im Kanzleramt müssten endlich die Verantwortung für die Affäre übernehmen. Der BND soll über Jahre europäische Unternehmen und Politiker ausgeforscht haben.(dpa/jW)
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