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USA ließen in Nordkorea spionieren

Washington. Eine christliche Hilfsorganisation hat zwischen 2003 und 2012 im Auftrag der USA in Nordkorea spioniert. Die Humanitarian International Services Group (HISG) habe Missionare, Hilfsarbeiter und Schmuggler angeheuert. Das berichtet die Internetplattform The Intercept unter Berufung auf anonyme Quellen im Pentagon und ehemalige Mitarbeiter. Ziel sei es unter anderem gewesen, Signale des nordkoreanischen Militärs zu stören und »nukleare Unregelmäßigkeiten« zu messen, heißt es in dem Bericht. Das Budget des Programms habe rund 15 Millionen US-Dollar betragen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2015, Seite 7, Ausland

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