-
28.10.2015
- → Ausland
USA ließen in Nordkorea spionieren
Washington. Eine christliche Hilfsorganisation hat zwischen 2003 und 2012 im Auftrag der USA in Nordkorea spioniert. Die Humanitarian International Services Group (HISG) habe Missionare, Hilfsarbeiter und Schmuggler angeheuert. Das berichtet die Internetplattform The Intercept unter Berufung auf anonyme Quellen im Pentagon und ehemalige Mitarbeiter. Ziel sei es unter anderem gewesen, Signale des nordkoreanischen Militärs zu stören und »nukleare Unregelmäßigkeiten« zu messen, heißt es in dem Bericht. Das Budget des Programms habe rund 15 Millionen US-Dollar betragen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!