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Atomausstiegskosten wohl doch höher

Berlin. Nach der Prüfung der finanziellen Vorsorge für die Atomausstiegskosten werden Warnungen laut, den Konzernen schon jetzt zu bescheinigen, dass ihre dafür zurückgestellten Gelder ausreichen. Die nötigen Summen besonders für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls könnten deutlich über den bisherigen Schätzungen liegen, sagte der Kovorsitzende der Endlagerkommission des Bundestags, Michael Müller (SPD), der Frankfurter Rundschau (Montagausgabe). So zeichne sich ab, dass die Zwischenlagerung der Castoren, die bisher in Hallen in Gorleben und anderen AKW-Standorten erfolgt, deutlich länger als 40 Jahre erfolgen müsse und deswegen Umbauten oder neue Lager nötig seien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2015, Seite 5, Inland

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