-
07.10.2015
- → Inland
Privatdienste ungeeignet für Heimbewachung
Berlin. Die Bewachung von Heimen für Asylbewerber wird oft von untauglichen Sicherheitsdiensten übernommen. Die meisten der rund 4.000 privaten Firmen in Deutschland sind »ungeeignet, Sicherheitsaufgaben in Flüchtlingsunterkünften vorzunehmen«, sagte Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft der Welt (Dienstagausgabe). Dennoch bekämen viele von ihnen Aufträge in den Einrichtungen. Angeblich, weil »der Zuzug von Flüchtlingen diese bekannten Dimensionen angenommen hat«. Gleichzeitig nehme die Zahl der Zusammenstöße mit den Bewachern zu, besonders bei einer Überbelegung der Einrichtungen. Angeblich spielte dabei auch die Religionszugehörigkeit der Flüchtlinge eine Rolle. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
